Die Sichtweise bestimmt unser Leben

Man muss nicht die Welt ändern, um die Dinge besser in den Griff zu bekommen. Manchmal genügt einfach eine andere Sichtweise. Denn „Sicht“ kommt von „sehen“. Es könnte sein, dass sich allein dadurch die Welt verändert. Denn es ist immer nur der Blickwinkel, der die Welt in einer bestimmten Weise erscheinen lässt. Ändert sich die Sichtweise, ändert sich damit auch die Welt.

Dieser Satz ist der FS-Sendereihe ALPHA – Sichtweisen fürs dritte Jahrtausend (siehe Tipps) entliehen, die neue Denkweisen für ein erfolgreicheres Leben vorstellt. Dabei geht es keineswegs nur um Beruf und Geld. Erfolg hat, wer ein beliebiges Ziel – ob ideell oder materiell -, das er sich selber gesetzt hat, erreicht.

Grundlage jeden Erfolges ist, dass man zuallererst seine Gedanken ordnen und möglicherweise seine Sichtweise ändern muss. Denn eines lässt sich nicht bestreiten:
Die Eindrücke von der Welt gelangen ausschließlich über unsere eigenen Sinnesorgane in unseren Kopf, über sonst nichts! Wir verarbeiten  diese Sinneseindrücke ausschließlich mit unseren eigenen Gedanken. Die „eingebauten Filter“ (Veranlagung, Erziehung, Einflüsse von außen) bzw. erlernten oder eingeübten Programme sind entscheidend für das Ergebnis dieser Verarbeitung. Schlussfolgerung: Die Welt ist immer ein Spiegelbild unserer eigenen Gedanken.

Es ist DEINE Entscheidung, ob du bereit bist, die Herrschaft über deine Sinne und deine Gedanken selber zu übernehmen und dein Leben damit aus eigener Verantwortung zu gestalten, oder ob du es zulässt, dass andere Macht über deine Gefühle und Gedanken erhalten und du dadurch deren Opfer wirst.

Das fängt schon bei der „richtigen“ Sprache an: nicht irgendjemand oder irgendetwas ärgert oder freut dich, sondern DU ärgerst oder freust dich über jemand oder etwas.

Da nun die Welt und damit auch der „Nächste“ nur das Spiegelbild der eigenen Gedanken sind, ist die Grundvoraussetzung für Erfolg im Leben, dass man sich selber kennen lernt und lieben kann. Nur dann kann man auch seinen Nächsten und die Welt lieben, so wie sie sind.

Lieben heißt Annehmen mit allen Licht- und Schattenseiten. Positives Denken bedeutet nicht, das Negative zu unterdrücken – damit erreicht man genau das Gegenteil – sondern zu erkennen, dass alles zwei Seiten hat. So wie das Licht den Schatten hervorruft, gäbe es umgekehrt ohne Schatten auch kein Licht.

Hans Markus Wellers

Wagnisse ruft dazu auf, sich etwas zuzutrauen.

Probleme zeigt eine interessante und hilfreiche Sichtweise auf, mit Problemen umzugehen. 

Das Gedicht Stufen von Hermann Hesse lehrt, dass man mit Veränderungen leben muss. 

Widerstände geben uns im Leben Halt.

Konkrete Hinweise auf Informationsquellen zum Thema Lebenskunst finden sich unter Tipps.